Pfandkredit

Pfandkredit – Belehnung und Kreditvergabe ohne Probleme

Die Geschichte des Kredits reicht bis 3.000 v. Chr. zurück. Damals wurde Saatgut an Bauern verliehen, die dies nach der Ernte zuzüglich Zinsen zurückgeben mussten. Später wurden daraus Geldbeträge, die man sich leiht und wieder zurückzahlen muss. Der Kreditgeber berechnet dafür Zinsen und Gebühren und verdient so mit dem Verleihen des Geldes sein Geld. Einen Kredit kann man nach Treu und Glauben (abgeleitet von credere = lat. vertrauen) gewähren, was allenfalls als Privatperson infrage kommt.

Für die Kreditaufnahme bei einer Bank muss man eine gewisse Bonität nachweisen können, man muss Gehaltsabrechnungen vorlegen, der Schufa-Eintrag darf nicht negativ sein und im Zweifelsfall muss ein Bürge den Kreditvertrag mit unterschreiben. Anders ist es beim Pfandkredit.

Der Pfandkredit - früher und heute

Der Pfandleiher gewährt einen Kredit gegen die Überlassung eines bestimmten Pfandes. Die erste Pfandleihe wurde 1462 in Italien gegründet, sie befand sich in staatlicher Hand. Heute befinden sich Pfandleihanstalten in privater Hand, es gibt aber staatlich vorgeschriebene Merkmale. Auch die Art der Pfänder hat sich geändert. Vor Hunderten von Jahren wurde zum Beispiel Kleidung als Pfand anerkannt - das ist heute nicht mehr der Fall.

Für die Aufnahme eines Pfandkredits muss man lediglich über ein Pfand mit einem gewissen Wert verfügen, man muss sich ausweisen können und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mehr Anforderungen sind nicht zu erfüllen.

Die Entscheidung über die Kreditbewilligung findet kurzfristig statt, man muss also nicht tagelang hoffen und bangen, ob man die Kreditsumme erhält oder nicht.

Dadurch, dass man das Geld aufgrund einer Sicherheit geliehen bekommt, macht man keine Schulden. Kann man den Pfandkredit nicht zurückzahlen, wird das Pfand einbehalten und versteigert bzw. verkauft. So kommen keine Nachforderungen aus dem Pfandkredit zustande.

Welche Gegenstände kann man verpfänden?

Als Pfand können Sie Schmuck (auch defekt), Luxus-Armbanduhren, hochwertige alte Taschenuhren, Münzen, Goldbarren, Zahngold, Tafelsilber und Edelsteine vorlegen. Ebenso kommen hochwertige elektronische Geräte wie Smartphones und Laptops infrage.

Unsere Mitarbeiter sind erfahren und sehr gut ausgebildet, außerdem verfügt unser Haus über modernste Labor- und Elektrotechnik zur Überprüfung von Schmuck und allen anderen Pfandgegenständen. Ihr Pfand wird gründlich begutachtet und ggf. auf Funktionalität überprüft. Erst dann können wir Ihnen die Höhe des für Sie infrage kommenden Pfandkredites nennen.

Ihre und unsere Sicherheit

Selbstverständlich wird ein schriftlicher Vertrag erstellt - der Pfandbrief. Hierin werden neben der Kreditsumme die vereinbarten Konditionen festgehalten. Nur mit diesem Pfandbrief können Sie Ihr Eigentum wieder auslösen. Deshalb bewahren Sie ihn bitte gut auf und benachrichtigen uns umgehend im Fall eines Verlustes.

Die Höhe des Pfandkredits kann und wird nicht dem tatsächlichen Zeitwert des von Ihnen beliehenen Gegenstandes entsprechen. Das hat mehrere Gründe:

  • Besonders bei Schmuck ist die Höhe des Pfandkredits von dem derzeitigen Wert des verwendeten Edelmetalls abhängig. Der Goldpreis ist zum Beispiel mitunter starken Schwankungen unterworfen, so dass der Preis eines Gramms Gold in kurzer Zeit differieren kann.
  • Bei elektronischen Artikeln gibt es einen sehr hohen Wertverfall in kürzester Zeit. Überlegen Sie einmal, was das vor einem Jahr von Ihnen gekaufte Smartphone heute noch wert ist. Dieser Wert reduziert sich in der Dauer des Pfandkredits noch einmal.
  • Wenn ein Pfand nicht eingelöst wird, müssen wir als Pfandleiher aus dem Erlös unsere Kosten tragen und die nicht gezahlten Zinsen und Gebühren auffangen.
  • Ihre Pfandgegenstände müssen bei uns ausreichend versichert werden und dementsprechend gelagert.

Erkundigen Sie sich doch einfach mehr zum Thema "Kreditvergabe bzw. Pfandkredit" bei einem unserer Mitarbeiter, wir helfen Ihnen bei Fragen und Problemen gern und professionell weiter!

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